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Gutes Pflaster für Sauber

Nach drei Rennen fernab der eigenen Erwartungen ist das Sauber-F1-Team guter Hoffnung auf die ersten WM-Punkte nach China gereist. Der moderne, wenn auch etwas überdimensionierte Shanghai International Circuit hat der Hinwiler Truppe meistens Glück gebracht. In den ersten fünf Rennen, die noch im Herbst ausgetragen wurden, setzte es immer Punkte ab: Nick Heidfeld wurde einmal Fünfter und zweimal Siebter, Felipe Massa je einmal Sechster und Siebter, Robert Kubica Sechster und Giancarlo Fisichella Siebter.

Nach der Verlegung in den Frühling ging es dann weniger gut. 2009 kamen Heidfeld und Kubica nicht über die Plätze 12 und 13 hinaus und ein Jahr dar­auf rollte Pedro de la Rosa im Regen als sensationeller Vierter aus, nachdem Kamui Kobayashi im zweiten Auto sich und Sébastien Buemi aus dem Rennen gerissen hatte. In der Folge brachten zweimal Kobayashi und zuletzt Nico Hülkenberg als Zehnte wenigstens wieder je einen WM-Punkt aufs Konto.

Zuversichtlicher Sutil

Adrian Sutil, der im ersten Freitagstraining das Cockpit turnusgemäss Giedo van der Garde überlassen wird, und der bereits am letzten Sonntag angereiste Esteban Gutiérrez sind noch ohne solche Erfolgserlebnisse. Das aktuelle Sauber-Duo erinnert sich mit Schrecken an die letztjährige Begegnung in China. Der junge Mexikaner war nach einer imposanten Startphase ins Heck des Deutschen geknallt und beendete damit beider Rennen vorzeitig. Nach dem spektakulären Überschlag in Bahrain sitzt er an diesem Wochenende in einem neuen Chassis und gibt sich zuversichtlich, dass die jüngsten Updates den Sauber-C33-Ferrari konkurrenzfähiger machen werden.

Obwohl es nicht sein ultimativer Lieblingskurs ist, rechnet sich hier auch Adrian Sutil mehr Chancen aus als zuletzt. «Das Layout müsste unserem Auto besser liegen als Bahrain. Dar­um gehe ich das Wochenende positiv an», verspricht der Deutsche. «Jedes weitere Rennen muss uns jetzt einen Schritt nach vorne bringen.» (pl)

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