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Gymiprüfung: Kritik an Vornoten-Verzicht

ZÜrich. Jene Sekschüler, die Mitte März die Gymiprüfung ablegen, sind die letzten, denen die Vornoten noch an ihr Ergebnis angerechnet werden. Ab 2015 ist damit Schluss. Der Grund: Weil nicht mehr nur Schüler aus der Sek A den Sprung ans Gymnasium versuchen dürfen, sondern auch solche aus der Sek B, sind ihre Vornoten laut Kantonsregierung nicht mehr vergleichbar.

Gegen diese vor zwei Jahren beschlossene Neuerung wehrt sich nun eine Mitte-Links-Mehrheit der kantonsrätlichen Bildungskommission, wie der «Tages-Anzeiger» publik machte: Die Vornoten seien ein wertvoller Indikator für den Erfolg im Gymnasium, schreiben die Volksvertreter in einer Stellungnahme an die Kantonsregierung.

Ihr Vorschlag geht in die gegenteilige Richtung: Der Kanton Zürich solle künftig auf Aufnahmeprüfungen fürs Gymnasium verzichten, wie dies andere Kantone auch tun. Stattdessen sollen die Probezeit, die Vornoten, eine Empfehlung des Lehrers oder eine Kombination dieser Kriterien über die Aufnahme ans Gymi entscheiden. So verlangt es eine Parlamentarische In­itia­ti­ve von Bildungspolitikern der SP, der Grünen und der EVP, die demnächst im Kantonsrat behandelt wird. (hub)

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