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«Händer au chli Angscht vor de Zuekunft?»

Karl’s Kühne Gassenschau lässt die Abfall-kalypse über den gepützelten «Sektor 1» hereinbrechen. Ein Stück über Verdrängung, Rebellion und köstliche Essensabfälle. In der Haupt­rolle: Ein tonnenschweres Bühnenbild mit Eigenleben.

Schröder, der Deutsche, in Seenot.
Schröder, der Deutsche, in Seenot.
Donato Caspari
Unterwegs in Sektor 1. Die Putzequipe räumt ab.
Unterwegs in Sektor 1. Die Putzequipe räumt ab.
Donato Caspari
Luftschiff unterwegs zurück aus der Zukunft.
Luftschiff unterwegs zurück aus der Zukunft.
Donato Caspari
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«Händer au chli Angscht vor de Zuekunft?» fragt die leicht demente Frau Ida das Publikum zu Beginn. «Das mönder nööd. Ide Zuekunft isch alles wunderschön und greglet.» Wir schreiben das Jahr 2066, die Menschheit hat die Apokalypse abgewendet und den Planeten aufgeräumt.

Den Abfall, in dem sie zu ersaufen drohte, hat sie mit Kübelwagen-Raketen in den Orbit geschossen. Damit es jetzt aufgeräumt bleibt, lebt die Menschheit unter ständiger Aufsicht von Wächtern, die noch die kleinste Umweltsünde streng und sofort bestrafen.Schöne neue Welt! Wer brav ist, darf eine Woche in den park-artigen Sektor 1, wo es noch echtes Gras und so etwas wie Natur gibt.

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