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«Hänger» und «Dürrständer» müssen weg

Um instabile Bäume fällen zu können, bleiben zwei Tösstaler Strassen gesperrt. Auch das Postauto muss ausweichen.

In den nächsten Tagen und Wochen sind im Tösstaler Wald zwei grössere Fällaktionen geplant. Als Folge der Forstarbeiten kommt der Verkehr auf den Strassen teilweise zum Erliegen. So ist ab Freitag um 8 Uhr bis Samstag um 17 Uhr die Hauptstrasse zwischen Turbenthal und Wildberg gesperrt. Kurz darauf kommt es auch auf der Strecke zwischen Tablat bei Wila und Schmidrüti zu einer Vollsperrung. Der Abschnitt ab Abzweigung Steinen bleibt von Montag, 14.?Oktober, bis voraussichtlich Mittwoch, 23.?Oktober, unterbrochen. Um die verstreuten Kleinstsiedlungen auf den Hügelzügen zu erreichen, müssen die Verkehrsteilnehmer grössere Umwege in Kauf nehmen. Die Umleitungen werden laut kantonalem Tiefbauamt signalisiert.

Postauto auf Umwegen

Ebenfalls kein Durchkommen gibt es in beiden Fällen für das Postauto. Es muss auf Alternativrouten ausweichen. Dies wirbelt den Fahrplan der Linien 825 Turbenthal–Fehraltorf und 807 Wila–Sitzberg durcheinander. Es muss mit Verspätungen gerechnet werden. Die Haltestellen «Tössegg», «Fridtal» und «Hutzikon» können dieses Wochenende nicht bedient werden. Ab nächster Woche hält das Postauto nicht bei «Kellersacker» und «Freckmünd». Die Fahrgäste müssen weiter unten beim Halt «Abzweiger Auli» zusteigen. «Früher konnten die Busse trotz Holzschlag gelegentlich noch durchfahren», erklärt René Tappert, der bei Postauto in der Region Zürich für das Baustellenmanagement zuständig ist. Heute werde dies aus ­Sicherheitsgründen oft nicht mehr erlaubt.Der Grund für beide Holzschläge ist derselbe: Es müssen instabile Bäume entlang der Strasse entfernt werden, welche die Verkehrssicherheit gefährden. Dabei handelt es sich um so genannte «Hänger» – also Bäume, die über die Strasse ragen – und «Dürrständer» – also dürre, stehende Bäume – sowie weitere faule, hohle oder überalterte Bäume. Sie haben auf den Strassen auch schon zu Problemen geführt. Gröbere Unfalle sind dem kantonalen Tiefbauamt nicht bekannt. «Aber es kam auch schon zu Sachschaden», sagt Mediensprecher Thomas Maag.Zwischen Turbenthal und Wildberg werden total rund 140, bei Schmidrüti über 1100 Kubikmeter Holz verarbeitet. Es stehen zwischen 10 und 20 Forstarbeiter und viele Hilfsfahrzeuge wie Vollernter, Bagger und Krane im teils steilen Gelände im Einsatz. Die Arbeiten sind witterungsabhängig.

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