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Handball-EM: Serben in Gefahr

KOPENHAGEN. Bei der EM 2012 spielten sie im Final, bei der EM 2014 könnten sie schon in der Gruppenphase scheitern: Serbiens Handballer sind nach dem 25:27 gegen Russland an der EM in Dänemark in Rücklage. Doch sie haben ihr Schicksal in der Gruppe C noch immer in den eigenen Händen. Denn die Polen unterlagen den Franzosen in letzter Sekunde 27:28 und stehen noch ohne Punkt da. Frankreich ist qualifiziert – und ist letzter Gegner der Serben. Die Russen benötigen in ihrem Match gegen Polen noch einen Punkt. Verlieren sie und gewinnen die Franzosen, sind die Rechnungskünstler gefordert, um aus dem punktgleichen Trio Serbien, Russland, Polen die Mannschaft zu ermitteln, die ausscheidet.

Die Polen hätten gegen Frankreich mehr als eine Niederlage mit einem Tor Differenz verdient. Sie führten noch in der 44. Minute 22:21 und bekamen die Chance, ihren Vorsprung in Überzahl auszubauen – vier Minuten später lag Frankreich 24:21 vorne. In einem hart geführten Kampf vergaben die Polen noch zwei weitere Überzahlchancen, kamen aber 70 Sekunden vor Ende doch zum 27:27. Nach Frankreichs 28:27 blieben noch 16 Sekunden, aber Goalie Cyril Dumoulin parierte auch den letzten Versuch. Der bald 30-jährige Goalie von Chambéry hielt während 60 Minuten überragend, er sorgte alleine dafür, dass sein Team um eine un- angenehme Überraschung herumkam. Pawel Atman dirigierte die Russen zum wichtigen Erfolg über die Serben.

In der Gruppe D sind die Kroaten bereits für die Hauptrunde qualifiziert. Die Weissrussen, die gestern den Schweden 22:30 unterlagen, und Montenegriner (22:27 gegen Kroatien) machen im Direktduell Platz 3 aus. (red)

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