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Hardau erhalten und doch erneuern

Die Siedlung Hardau am Rand von Wülflingen ist eine Einheit von 82 Einfamilienhäusern, geplant von Franz Scheibler, erbaut in den letzten Jahren des Zweiten Weltkriegs. Damals dienten die grossen Gärten der Selbstversorgung, heute möchten manche Bewohner lieber Autos parkieren oder den Wohnbereich vergrössern. Um die heutigen Ansprüche mit den Qualitäten der einheitlichen Siedlung zu verbinden, musste eine Revision des alten Gestaltungsplans her. Im Verlauf dieses Prozesses gingen 31 Einwendungen ein: von Grundeigentümern, vom Quartierverein, der 57 Parteien vertrat, sowie von Heimatschutzseite. 21 dieser Einwendungen seien ganz oder teilweise berücksichtigt worden, teilte das städtische Baudepartement gestern mit, jetzt gehe das Geschäft in den Gemeinderat. Die frühere Bauvorsteherin, die selber in der Hardau wohnt, sei im Übrigen in den Ausstand getreten.

Der Gestaltungsplan legt im Wesentlichen auf vier Textseiten fest, was an Umbauten möglich ist. Fast wichtiger ist der erläuternde Bericht, der auf 30 Seiten das Beschlossene verdeutlicht. Solaranlagen etwa sind möglich, wenn sie gut aufs Dach und in die Umgebung passen. Zwei Parkplätze pro Haus sind erlaubt, gleichzeitig heisst es: «Flächen für Parkierung sind minimal zu halten.» Gebäudeerweiterungen sind nur innerhalb eines genau bezeichneten Bereichs möglich, Dachaufbauten und -einschnitte jedoch sind nicht gestattet. Der Stadtrat verspricht zudem, den heute eingedolten Niederfeldbach möglichst bald offenzulegen. (mgm)

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