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Hart gearbeitet für eine rote Null

Der Illnau-Effretiker Stadtrat präsentiert ein fast ausgeglichenes Budget unter der Bedingung, dass sein Sparpaket umgesetzt wird. Anders als in Winterthur wird das Parlament den Kurs der Regierung voraussichtlich gutheissen.

Die Stadt Illnau-Effretikon konnte gestern ein beinahe ausgeglichenes Budget 2015 präsentieren. Das Defizit beträgt nur gut 348 000 Franken. Im Vergleich zum Budget 2014 ist dies eine Verbesserung um 1,1 Millionen Franken. Im Gegensatz zu anderen Gemeinden wird diese rote Null ohne Steuererhöhung angepeilt. Allerdings ist der Einsatz dafür entsprechend hoch: Die Stadt muss den Gürtel enger schnallen. Die ersten Massnahmen aus dem Sparpaket 17, das alle Abteilungen betrifft, zeigen Wirkung. Ins Budget 2015 sind Einsparungen in der Höhe von rund 500 000 Franken eingeflossen. Die Investitionen wurden zudem aufs Nötigste zurückgeschraubt. Zwar steigen im nächsten Jahr wie überall die Ausgaben in den Bereichen Soziales und Gesundheit. Allerdings kann dies dank Mehrerträgen aufgefangen werden. So fällt der Betrag aus dem Ressourcenausgleich höher aus und auch die Steuereinnahmen entwickeln sich positiv. Fällt dieses Geld weg, droht aber wieder ein strukturelles Defizit. Finanzvorstand Philipp Wespi (JLIE) warnte entsprechend: «Das Sparpaket ist unabdingbar, um die Finanzen ins Lot zu bringen, obwohl es in gewissen Bereichen Bauchweh verursachen wird.» Besser als auch schon präsentieren sich die selbst erwirtschafteten Mittel. So können im kommenden Jahr fast alle geplanten Investitionen selbst finanziert werden. Die Verschuldung wird dadurch nicht weiter steigen. Gute Chancen im Parlament Anders als in Winterthur droht im Grossen Gemeinderat von Illnau-Effretikon keine ausufernde Spardebatte. Die Chancen für das Sparpaket der Stadtregierung stehen nicht schlecht. Denn die bürgerliche Mehrheit im Parlament hat ihren Sparwillen bereits bekundet und unterstützt den Kurs der Exekutive grundsätzlich. Einzig SP und Grüne fordern eine Steuerhöhung.

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