Zum Hauptinhalt springen

«Harte Arbeit»

Derby-Erklärungen

Beim Sieger herrschte trotz eines Derby-Sieges die Realität vor, von Euphorie war bei den ZSC Lions nicht viel zu spüren. «Der hohe Sieg täuscht», sagte Patrick Geering. «Wir hatten ein hartes Stück zu leisten, um den Match zu gewinnen. Kloten hat sehr stark begonnen, wir aber haben da sicher nicht unser bestes Eishockey gezeigt», erklärte der Verteidiger weiter. «Aber nachher haben wir dann gute 45 Minuten gezeigt», fand er. «Auch wenn das Resultat knapp war, wir wussten, dass wir einfach so weiterspielen müssen, das würde sich dann irgendwann auszahlen.» So war es denn auch. Weil die Klotener laut Matthias Bieber zu viele Strafen nahmen, «so ist es sehr schwierig, zu gewinnen». Und dann hätten sie auch mit ihren Chancen oder Möglichkeiten besser umgehen müssen. «Im Powerplay waren wir nicht gut genug, und bei den Möglichkeiten müssen wir einfach cooler bleiben.» Vom Spielverlauf her könne man schon sagen, dass sie eine grosse Chance vergeben hätten, wieder einmal gegen die Lions zu gewinnen. «Denn sie haben doch einige ungewohnte Fehler begangen, da hätten wir einfach mehr draus machen müssen.» Weil sie das aber nicht taten, nahm der Match am Ende eben doch noch den gewohnten Lauf. «Wer die Tore nicht macht, der wird bestraft», zitierte Coach Felix Hollenstein eine alte Weisheit. Sie hätten einen recht guten Match gezeigt. Die Topspieler der Flyers aber waren nicht fit genug, das Mehrprogramm fehlerfrei zu bewältigen. Und mit Lukas Stoop fiel nach 44 Minuten eine weitere Stütze aus, wegen einer Hirnerschütterung, die er sich im Match gegen Lausanne zugezogen hatte. Noch am Vortag hatte er ganz normal trainiert, niemand hatte von seinen Beschwerden gewusst. Also musste für die letzten Minuten Philippe Schelling, der wieder einmal als Flügel ausgeholfen hatte, wieder in die Defensive zurück. Die Flyers spielten angesichts der Absenzen mit elf Stürmern, einer davon war ein neuer Name: Dominik Devaja, der für die Elite-Junioren in 12 Partien 15 Skorerpunkte erzielt hatte, bekam seine ersten Einsätze. Er war von den GCK Lions zu den Flyers gekommen.

Dieser Artikel wurde automatisch aus unserem alten Redaktionssystem auf unsere neue Website importiert. Falls Sie auf Darstellungsfehler stossen, bitten wir um Verständnis und einen Hinweis: community-feedback@tamedia.ch