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Hertners gelungener Test mit SM-Silber

ORIENTIERUNGSLAUF?Für Fabian Hertner waren die Schweizer Meisterschaften im Mitteldistanz-OL in Longchaumois (Fr) ein guter Test für die WM. Sie trugen dem Winterthurer hinter Matthias Kyburz eine Silbermedaille ein.

Im französischen Jura, gleich hin­ter der Schweizer Grenze, erwartete die Läufer ein schwieriges Gelände. Fabian Hertner: «Ent­schieden hat nicht die läuferische Stärke, sondern die OL-Technik.» Hertner lief auf vielen Strecken gleich schnell wie Kyburz. Dem Sprint-Weltmeister von Lau­sanne 2012 gelang endlich wieder einmal ein Lauf ohne grösseren Fehler. Hertner verlor die entscheidende Minute vom achten zum neunten Posten: «Ich wählte eine Sicherheitsroute über viele Wege, verliess den letzten aber eine Mulde zu früh und suchte dann den Posten vorerst ver­gebens, ehe ich mich auffangen konnte.» Trotzdem konnte er eine positive Bilanz ziehen: «Mein Tempo stimmt, den Fehler muss ich dann an der WM vermeiden.»

Die Weltmeisterschaft Anfang Juli ist sein grosses Ziel, und die Schweizer Meisterschaften waren dafür eine gute Vorbereitung. Hertner: «Auch in Italien erwartet uns ein Lauf mit vielen Mulden und Steinen.» Wie schwierig der Lauf war, zeigte sich am Resultat von Daniel Hubmann, der die Saison bisher dominiert hatte. Gröbere Fehler warfen ihn auf den 11. Platz zurück. Der in Winterthur wohnende Titelverteidiger Martin Hubmann konnte wegen Kniebeschwerden nicht starten. Raffael Huber hielt sich beachtlich (7. Rang), derweil Alain Denzler einen Rückschlag hinnehmen musste. Hertner, Huber und Denzler bestreiten am kommenden Wochenende zwei Weltcupläufe in Norwegen.

Bei den Frauen liefen Rahel Friederich (4.) und Sara Lüscher (6.) zwar recht weit nach vorn, für eine Medaille reichte es aber nicht.

Nachwuchs auf dem Podest

Die OLG Welsikon war bei den Ju­nio­ren mit Sven Hellmüller (1.) und Severin Denzler (3.) gleich dop­pelt auf dem Podest vertreten, und Lisa Schubnell vom OLC Win­ter­thur lief trotz eines grösse­ren Fehlers bei den Juniorinnen zu Silber, womit sich der Un­ter­bruch ihres Finnlandaufenthalts gelohnt hat. Die Resultate sind be­sonders wertvoll für die Se­lek­tion zur Junioren-WM in Bul­ga­rien im Juli, für die Podestplätze gefragt sind. Noch gilt es, zum Abschluss im Verlauf der Wo­che ei­nen Berglauf zu bestreiten. me

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