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«Hitzewelle»: Wie die Sammlung wächst

Solothurn. Unter dem Titel «Hitzewelle» präsentiert das Kunstmuseum Solothurn seine Neuzugänge seit 2004.

Arbeiten von Cuno Amiet, Augusto und Giovanni Giacometti, Félix Vallotton, Otto Morach und Ernst-Ludwig Kirchner bereicherten das Kunstmuseum Solothurn in den vergangenen Jahren. Als Schenkung erhielt das Museum letztes Jahr zudem eine Privatsammlung mit Werken von Pablo Picasso, Salvador Dalí und Joan Miró. Teile dieser Sammlungen werden in der neusten Ausstellung Werken zeitgenössischer Kunst in Form von Videokunst, Objekten, Zeichnungen und Malerei gegenübergestellt, die aus eigenen Ankäufen oder aus Schenkungen, teilweise von den Kunstschaffenden selber, stammen. Der Titel «Hitzewelle» bezieht sich auf eine Video- und Klanginstallation von Andrea Wolfensberger. Darin verbindet die 1961 geborene Künstlerin Bilder vom Flirren heisser Luft mit menschlichen Stimmen. Abseits der «Hitzewelle»-Ausstellung wird das Werk «Das Innere der Bärenhöhle» des 1971 geborenen Holländers Robert Zandvliet gezeigt. Die neue Dauerleihgabe des Künstlers bezieht sich auf das gleichnamige Bild von Caspar Wolf und hängt neu im Treppenhaus, wo es eines der vier Bogenfelder besetzt.

Ein fast Vergessener

In einer zweiten Ausstellung zeigt das Kunstmuseum Werke des in Vergessenheit geratenen Zeichners und Malers Karl Itschner. Der 1868 in Stäfa geborene Künstler lebte nach längeren Aufenthalten im Ausland ab 1938 in Solothurn. Die Ausstellung ist chronologisch gehängt und beginnt mit Blättern aus den 1890er-Jahren, die vom Impressionismus beeinflusst sind. Spätere Werke zeigen Itschner geprägt vom Jugendstil. Mit der Rückkehr in die Schweiz um 1920 wandte sich Itschner der Landschaftsmalerei zu. (sda)

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