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Hochburg des ­freien Worts

Das Schauspielhaus Zürich widmet dem deutsch-jüdischen Theatermann ­Kurt Hirschfeld eine szenische ­Lesung und eine Konferenz.

Kurt Hirschfeld (1902–1964) war von 1930 bis 1933 Dramaturg und Regisseur am Landestheater Darm­stadt. Nach der Machtübernahme der Nationalsozialisten wurde er entlassen und emigrierte in die Schweiz. 1933/34 und von 1938 bis 1960 arbeitete er unter der Intendanz Oskar Wälterlin als Chefdramaturg und Regisseur am Schauspielhaus Zürich. Nach Wäl­ter­lins Tod übernahm Hirschfeld die Direktion des Theaters.

Er habe das Schauspielhaus zur Hochburg des freien deutschen Wor­tes während der Nazizeit aufgebaut, schreibt das Schauspielhaus. Hirschfeld inszenierte unter anderem die Uraufführung von Bertolt Brechts «Mutter Courage». Dank ihm kamen zudem Stücke von Frisch und Dürrenmatt zur Uraufführung.

Eine szenische Lesung mit Stefan Kurt und Friederike Wagner erinnert am Sonntag, 8. März (11 Uhr), an Kurt Hirschfelds Wir­ken in Zürich. Am Montag, 9. März (10 bis 17 Uhr), diskutieren an der Kon­ferenz : Ursula Amrein, An­dre­as Kilcher, Werner Wüth­rich, Julian Schütt, Jacques Picard und Wendy Arons. sda

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