Zum Hauptinhalt springen

Hoffnungen auf Überlebende in Bangladesch schwinden

Fünf Tage nach dem Einsturz eines Fabrikgebäudes in Bangladesch mit mindestens 377 Toten schwinden die Hoffnungen auf Überlebende. "Sollte kein Wunder passieren, denke ich nicht, dass noch jemand unter den Trümmern überlebt hat", sagte Abdus Salam von der Feuerwehr am Unglücksort nahe der Hauptstadt Dhaka.

Zuletzt sei am Sonntag eine Frau lebendig gefunden worden, der Ausbruch eines Feuers habe ihre Bergung aber verhindert. Als der Brand gelöscht worden sei, sei die Frau tot gewesen. Rettungskräfte bargen am Montag weitere Leichen aus dem zusammengestürzten Gebäude, in dem zuvor vor allem Textilarbeiterinnen beschäftigt waren.

Armee-Sprecher Shahinul Islam sagte, Helfer würden die Trümmer vorsichtig mit Kränen wegräumen, um eventuelle Überlebende nicht zu gefährden. Nach Angaben der Behörden werden immer noch etwa 600 Menschen vermisst. Etwa 2400 Menschen waren verletzt worden, als das achtstöckige Gebäude am Mittwoch einstürzte.

Der abgetauchte Besitzer des Gebäudes war am Sonntag bei dem Versuch gefasst worden, sich ins benachbarte Indien abzusetzen. Er soll beim Bau minderwertiges Material verwendet haben. Auch der Vater des Eigentümers wurde nach Angaben der Regierung am Montag in Dhaka festgenommen.

(sda)

Dieser Artikel wurde automatisch aus unserem alten Redaktionssystem auf unsere neue Website importiert. Falls Sie auf Darstellungsfehler stossen, bitten wir um Verständnis und einen Hinweis: community-feedback@tamedia.ch