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Holzfäller mit rostigen Zähnen

Wie kaum ein anderes Wildtier verändert der Biber aktiv seinen Lebensraum. Hier sind einige erstaunliche Fakten zu dem pelzigen Nager:

KSein Liebesleben: Biber sind monogam und bleiben das Leben lang mit einem Partner zusammen. Sie leben in Familien und sind keine Einzelgänger.

KSeine Zähne: Die orange Farbe der Biberzähne kommt vom Eisen, das er im Zahnschmelz einlagert, was schliesslich rostet. Nur die vordere Schicht der Zähne ist so verstärkt. Durch das Nagen schleift sich der hintere weichere Teil der Zähne schneller ab und eine scharfe Kante entsteht, die ihm beim Bäumefällen hilft.

KSein Bau: Der Biber gräbt sich mehrere Kammern ins Erdreich. Mit dem Damm staut er zum Beispiel Bäche auf, um den Eingang zu seinem Bau unter der Wasseroberfläche zu verstecken.

KSein Essen: Nicht auf das Holz der gefällten Bäume hat es der Nager abgesehen, sondern auf die zarte Rinde der Äste. Davon ernährt sich der Biber im Winter. Im Sommer frisst er Gräser, Weidentriebe, Früchte oder Blätter.

KSein Aussterben: Früher wurde er auch für das sogenannte Bibergeil gejagt. Dem Drüsensekret sprach man schon in der Antike heilende Wirkung zu. Es riecht stark und enthält tatsächlich einen schmerzstillenden Stoff. (rut)

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