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Hotelgäste zum Gehen gedrängt

JOHANNESBURG. Wegen des Ansturms von Staatsgästen zu den Trauerfeierlichkeiten nach dem Tod Nelson Mandelas sind in Johannesburg Hunderte Hotelgäste höflich zum Gehen gedrängt worden. Dies berichtete die «Business Day» gestern. Manche Luxushotels wie das Radisson Blu hätten allen Gästen geschrieben, dass bestehende Buchungen leider keine Gültigkeit mehr hätten. Etwa 90 amtierende und ehemalige Staats- und Regierungschefs aus aller Welt hatten ihr Erscheinen zugesagt, unter ihnen US-Präsident Barack Obama. Uno-Generalsekretär Ban Ki Moon und der kubanische Staatschef Raúl Castro zählen zu den Rednern. Bundespräsident Ueli Maurer vertritt die Schweiz.

Leise Warnung an Staatsgäste

Präsidial-Minister Collins Chabane hat nach weiteren Angaben der Zeitung «Business Day» die angereisten Staatsgäste mehr oder weniger diplomatisch davor gewarnt, auch zu den Beerdigungsfeierlichkeiten am Sonntag nach Qunu (Provinz Ostkap) zu fahren. «Niemand soll abgehalten werden, daran teilzunehmen, (…) aber angesichts der Kapazitäten und Infrastruktur dort empfehlen wir sehr, nicht dahin zu fahren», sagte Chabane weiter.

Geleit durch die Strassen

Eine dreitägige Trauerprozession mit den sterblichen Überresten des Nationalhelden Nelson Mandela soll es den Südafrikanern ermöglichen, Abschied von ihrem früheren Präsidenten zu nehmen. Der Sarg mit Mandelas Leiche wird morgen Donnerstag und am Freitag durch die Strassen der Hauptstadt Pretoria geleitet.

Am Sonntag wird Mandela in privatem Rahmen in Qunu beigesetzt –dem Dorf, in dem der Freiheitskämpfer aufgewachsen war. (sda)

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