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HSV zittert sich zum Ligaerhalt

fürth. Ein hart erkämpftes 1:1 beim Zweitligisten Fürth genügt dem HSV nach dem torlosen Hinspiel in der Bundesliga-Barrage zum Ligaerhalt. Der «Dino» wird im nächsten Sommer auch in der 52. Saison seit der Gründung der Liga in der obersten Spielklasse fortfahren dürfen, obschon er auch gegen die SpVgg eher wie ein Absteiger auftrat. Ein Treffer in 180 Minuten genügte in der Schlussphase einer total missratenen Saison, mit dem ersten Remis nach zuletzt neun Auswärtsniederlagen in Folge den Absturz zu vermeiden, der wohl die Existenz des finanziell schwer angeschlagenen Klubs bedroht hätte.

Pierre-Michel Lasogga verschaffte dem HSV mit seinem 14. Treffer den entscheidenden Vorteil. Der ebenbürtige Herausforderer reagierte zwar mit dem 1:1 (59.) und verpasste in der hektischen Schlussphase den zweiten Treffer mehrmals nur knapp. Jaroslav Drobny, der den verletzten Stammgoalie René Adler erneut gut vertrat, hatte diverse Probleme zu beheben.

Der Traditionsverein mit ruhmreicher Vergangenheit und weiterhin schwieriger Zukunft wankte bedrohlich, fiel aber dennoch nicht. Er rettete trotz der schwächsten Saison der Klubgeschichte den Klassenerhalt. 27 Punkte in 34 Runden und nur drei Siege im letzten Halbjahr waren gut genug – die Bundesliga-Uhr tickt zumindest in den nächsten zwölf Monaten weiter. «Wir haben das ganze Glück aufgebraucht. Davon können wir in der nächsten Saison nichts mehr benutzen», kommentierte Mirko Slomka das Happy End. (si)

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