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Hülkenberg für Exploit gut

Nach 5308 Testkilometern in Jerez und Montmelo – so vielen wie niemand – nimmt das Sauber-F1-Team die WM mit einem stark veränderten Auto in Angriff. Obwohl sich die technischen Regeln nur wenig geändert haben, unterscheidet sich das Auto der Neuzuzüger Nico Hülkenberg (Bild) und Esteban Gutiérrez stark vom Vorgänger. Für Aufsehen gesorgt haben an den zwölf Testtagen vor allem die extrem schmalen Seitenkästen, mit denen der Luftwiderstand reduziert und die Anströmung zum Heck verbessert wird. Neu sind auch das zierliche Heck, die nach unten gezogene Nase und die Hinterachse, die eine bessere Nutzung der Reifen ermöglichen soll.

Ebenso eigenwillig wie das Auto ist bei Sauber auch die Organisation. Für die Konstruktion und die Weiterentwicklung des Fahrzeugs zeichnen Matt Morris von der Designabteilung, Willem Toet als Aerodynamiker, Pierre Wache als Chef der Abteilung Performance und Operations sowie Monisha Kaltenborn gemeinsam verantwortlich. Morris hat bei den Tests in Spanien die Erwartungen bestätigt gesehen und ist trotz einiger Zuverlässigkeitsprobleme aufgrund der ersten Eindrücke optimistisch.

Nico Hülkenberg hat in der Gesamtabrechnung auf dem Circuit de Catalunya hinter den Mercedes-Fahrern Nico Rosberg und Lewis Hamilton, dem Ferrari-Duo Fernando Alonso/Felipe Massa sowie Jenson Button im McLaren als Sechster überzeugt. «Die Basis stimmt. Wir sind ziemlich gut vorbereitet, auch wenn wir uns in einzelnen Bereichen noch verbessern können», glaubt der Deutsche, dem nicht wenige schon in Melbourne einen Exploit zutrauen. Auch Esteban Gutiérrez ist als Dreizehnter des Abschlusstests gut in der Formel 1 angekommen. Der Mexikaner will es jedoch etwas ruhiger angehen lassen, das Potenzial des Autos aber so oft wie möglich nutzen. (pl)

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