Zum Hauptinhalt springen

Ibisse statt Flamingos

Zürich. Die Besucher des Zoos Zürich werden seit gestern von einer Schar Roter Ibisse empfangen. Sie wohnen in einer neuen, grosszügigen Voliere im Eingangsbereich. Früher waren es die rosafarbenen Flamingos, welche die Blicke der eintretenden Zoobesucher auf sich zogen. Heute leben diese Vögel in der nahen Pantanal-Anlage. Der Eingangsbereich des Zoos wurde vollkommen neu gestaltet und vergrössert.

Rote Farbe wegen Krebsen

Die neue Voliere im Eingangsbereich ist 200 Quadratmeter gross und bis zu 8,5 Meter hoch. «Die Roten Ibisse sind ein schöner Farbtupfer», sagte Zoo-Direktor Alex Rübel gestern vor den Medien. Typisch für Ibisse ist der lange, sichelförmig nach unten gebogene Schnabel, mit dem sie im feuchten Schlick nach Essbarem suchen. Auf dem Speisezettel der Roten Ibisse stehen vor allem Insekten, Krebse, Muscheln, Schnecken und Würmer. Ihr leuchtend rotes Gefieder verdanken die Ibisse den Pigmentstoffen in den Schalen der Krebse. Diese Farbstoffe werden während des Wachstums in den Federn eingelagert. (sda)

Dieser Artikel wurde automatisch aus unserem alten Redaktionssystem auf unsere neue Website importiert. Falls Sie auf Darstellungsfehler stossen, bitten wir um Verständnis und einen Hinweis: community-feedback@tamedia.ch