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Ibrahimovic beendete Österreichs Traum

köln/Stockholm. Neben der Schweiz haben sich gestern auch Deutschland und Belgien das WM-Ticket gesichert. Unglücklich gescheitert ist Österreich.

Die deutsche Nationalmannschaft hat sich zum 18. Mal für eine WM qualifiziert. Sami Khedira und die England-Söldner André Schürrle und Mesut Özil in der Nachspielzeit schossen den 3:0-Sieg gegen Irland in Köln heraus.

Österreichs Nationalmannschaft hingegen hat die Chance auf die Qualifikation für die Weltmeisterschaft 2014 in Brasilien in extremis verspielt. Die ÖFB-Auswahl musste sich in Solna gegen Schweden 1:2 geschlagen geben und ist damit vor dem abschliessenden Spiel am Dienstag auf den Färöern aus dem Rennen. Martin Harnik brachte Österreich in Führung (29.), doch Martin Olsson (56.) und Stürmerstar Zlatan Ibrahimovic (86.) drehten die Partie zugunsten der Schweden, die damit Rang zwei hinter Deutschland sicher haben. Am Schluss verlor Marko Arnautovic sogar den Anstand, als er den Schweden Elander mit einem Kopfstoss niederstreckte und dafür zurecht die Rote Karte sah.

Belgien darf im nächsten Sommer erstmals wieder seit 2002 an einem grossen Turnier teilnehmen. Die «Roten Teufel» gewannen in der Gruppe A beim verbliebenen Rivalen Kroatien 2:1 und machten den Gruppensieg schon am vorletzten Spieltag mit acht Punkten Vorsprung perfekt. Für die beiden belgischen Tore in Zagreb war Romelu Lukaku in der ersten Halbzeit zuständig. Die unterlegenen Kroaten dürfen noch auf die Barrage hoffen.

Vier Teams buhlen um Rang 2

Ein Hitchcock-Finale wird in der Ausscheidungsgruppe B erwartet: Vor dem letzten Spieltag haben mit Bulgarien, Dänemark, Tschechien und Armenien noch vier Teams Chancen auf Rang 2 hinter Gruppensieger Italien. Dänemark war nach einer Doublette von Nicklas Bendtner von Arsenal auf bestem Wege zu einem 2:1-Sieg über die bislang unbezwungenen Azzurri. Doch da glich der eingewechselte Alberto Aquilani in der 91. Minute zum 2:2 aus. Nunmehr weisen Bulgarien, das überraschend in Armenien verlor, und Dänemark je13 Punkte, Tschechien, das auf Malta problemlos 4:1 siegte, und Armenien je 12 Zähler auf. Bulgarien und Tschechien messen sich noch im Direktduell, Armenien muss nach Italien. Dänemark hat auf dem Papier mit dem Heimspiel gegen Malta die leichteste Aufgabe.

Obwohl Holland in der Gruppe D schon vor dieser Runde als WM-Teilnehmer festgestanden hatte, liessen sich die «Oranjes» im Heimspiel nicht gehen. Die Elftal kanterte den Tabellenzweiten Ungarn 8:1 nieder. Robin van Persie brillierte mit einer Triplette. Die Ungarn mussten hingegen sich von der Türkei (2:0 in Estland) und Rumänien (4:0 in Andorra) überholen lassen.

Mit einem 4:1-Pflichtsieg zuhause gegen Liechtenstein ist Bosnien-Herzegowina der WM-Premiere einen weiteren Schritt näher gerückt. Die Bosnier können nun am Dienstag in Litauen ihr Land in einen Freudentaumel stürzen. Griechenland ist dank dem 1:0 gegen die Slowakei weiterhin gleichauf, weist aber das bedeutend schlechtere Torverhältnis auf und kann nur noch auf einen Ausrutscher Bosniens hoffen.

England hat es in der Gruppe H weiter in der eigenen Hand. Die «Three Lions» können am Dienstag mit einem Sieg gegen Polen das Ticket für die WM aus eigener Kraft lösen. Die Mannschaft von Roy Hodgson feierte in Wembley einen souveränen 4:1-Erfolg gegen das starke Montenegro. (si)

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