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«Ich bin sozusagen schon integriert»

Stein am Rhein und das Stammertal seien nicht ihrem Wunschkanton zugeteilt worden, sagte gestern Claudia Eimer, Stadtpräsidentin von Stein an Rhein.

Stein am Rhein liegt näher beim Stammertal als der Bezirkshauptort Andelfingen. Naheliegend also, dass die drei Gemeinden Waltalingen, Unter- und Oberstammheim die Stadtpräsidentin von Stein am Rhein, Claudia Eimer, als 1.-August-Rednerin in ihr Tal eingeladen haben.

Nachdem Eimer «die drei Martins», die Gemeindepräsidenten Martin Zuber, Martin Schwager und Martin Farner – in Abwesenheit zweier Martins – begrüsst hatte, begründete sie, weshalb sie sich im Stammertal auch wohlfühle. «Wenn man das Wort ‹Stammheimer› und meinen Namen ‹Eimer› anschaut, bin ich bei Ihnen sozusagen schon integriert und aufgenommen.»

Eine lange Freundschaft

Der Stammerberg trennt die drei Stammertaler Gemeinden von der Exklave des Kantons Schaffhausen im Norden nur räumlich. Denn jedes Jahr am «Bärchtelistag», am 2. Januar, wandert ein Grüppchen Steinerinnen und Steiner über diesen bewaldeten Berg ins Stammertal. Es sind dies (ehemalige) Mitarbeitende aus dem Rathaus, «die den traditionellen Marsch bei jedem Wetter unter die Füsse nehmen», erzählte Eimer den zahlreichen Gästen im Schwertgarten in Oberstammheim. Das Stammertal und Stein am Rhein verbinde sehr viel, «und wir können auf eine lange Nachbarschaft und Freundschaft zurückblicken».

«Stiefmütterlich behandelt»

Als Nachbarn habe man in der Vergangenheit zwar viel gestritten, «doch man hat immer wieder eine gemeinsame, gütliche Lösung gefunden». Stein am Rhein und die Stammertaler Gemeinden wechselten einst ihre Kantonszugehörigkeit. «Beide wurden damals nicht ihrem Wunschkanton zugeteilt.» Auch fühle man sich von den jeweiligen Kantonsregierungen «manchmal etwas stiefmütterlich behandelt». Aber: «Bei uns ist es nachts noch dunkel, und auch tagsüber gibt es ruhige, stille Orte.» Ausser gestern. Da war es wegen des Feuerwerks etwas lauter und heller als sonst.

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