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«Ich nutze meine vielen Kontakte»

Referate hält er nicht, dafür steht Marcel Lenggenhager, BDP-Regierungsratskandidat, gerne in der Marktgasse.

Sie sind mitten im Wahlkampf. Wo kann man Sie in nächster Zeit persönlich antreffen?Marcel Lenggenhager: Vor allem auf der Strasse. Samstags kann man mich des Öftern bei Standaktionen in der Marktgasse treffen und kennen lernen. Zudem wird man mich an verschiedenen Wahlpodien im ganzen Kanton antreffen. Oder auch ganz zufällig: Ich habe Interviews auf der Storchenbrücke abgemacht – ganz bewusst. Die Brücke ist faszinierend, sie zeigt die Modernität von Winterthur. Und wenn man den Blick schweifen lässt, erkennt man von dort aus sehr gut, wie sich Winterthur verändert hat in den letzten zwanzig Jahren. Sie wohnen zwar in Bertschikon (Gossau), vertreten aber die Stadt Winterthur im Kantonsparlament. Wo sieht man Sie in der Stadt? Ja – ich bin gewählt in der Stadt Winterthur. Als Kantonsrat bin ich aber nebst der Stadt auch dem ganzen Kanton verpflichtet. Ich hatte schon immer eine Affinität zu Winti, was sich durch die Winterthurer Filiale meiner Treuhandfirma noch verstärkt hat. Zudem gehöre ich dem Businessclub des FC Winterthur an, ich kaufe oft in Winterthur ein, gehe in die Restaurants und nutze das kulturelle Angebot, kenne viele Winterthurer. Und das nicht erst, seit ich Kantonsrat bin. Winterthur fasziniert mich halt. Wo setzen Sie rein werbetechnisch Ihre Schwerpunkte im Wahlkampf? Im ganzen Spektrum. Werbung mache ich ganz klassisch mit Plakaten und Flyern. Podien finden im ganzen Kanton statt, es werden Briefe versandt und Mailings – dabei nutze ich selbstverständlich meine vielen Kontakte. Die BDP will Aufmerksamkeit auf sich lenken mit der Regierungsratskandidatur. Wie ­machen Sie das? Durch Auftritte in den Medien wird die BDP immer wieder erwähnt und es wird über sie gesprochen. Vor vier Jahren kannte man die BDP im Kanton Zürich nur wenig. Wir mussten zuerst zeigen, dass wir auch da sind. Ihr Markenzeichen sind bunte Hosen. Auch im Wahlkampf? Das ist Zufall, gehört aber schon immer zu mir. Im Kantonsrat herrschen Grau und Schwarz vor, was die Kleider betrifft. Da mag es gut ein bisschen Farbe vertragen. Heute wundert man sich, wenn ich schwarze Hosen trage.

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