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Illegale Sitzgelegenheiten auf dem Zürcher Hausberg

ZÜrich. Die Geschichte um widerrechtliche Vorgänge rund ums Hotel Uto Kulm auf dem Üetliberggipfel ist um ein Kapitel reicher: Das Zürcher Verwaltungsgericht hat entschieden, dass der ebenso umtriebige wie umstrittene Hotelier Giusep Fry dort widerrechtlich Gartenmöbel aufgestellt hat. Gemäss dem Gerichtsentscheid muss er die Tische und Gartenstühle für die Gartenwirtschaft sowie für die Lounge zwischen Hotel- und Wintergarteneingang nun wieder entfernen. Man nehme dieses Urteil mit Bedauern zur Kenntnis, sagte Uto-Kulm-Sprecherin Caroline Milloth gestern auf Anfrage und bestätigte einen Bericht im «Tages-Anzeiger». Da der Winter vor der Tür stehe, müsse man die Gartenmöbel aber sowieso einquartieren. Wie es im Frühling weitergehe, sei noch ungewiss. Noch ist unklar, ob Giusep Fry den Entscheid des Verwaltungsgerichtes anfechten werde. Das Verwaltungsgericht stützte sich auf ein Bundesgerichtsurteil in einem anderen Fall. Dort hält das Bundesgericht fest, dass bereits die bestehenden Bauten im Landwirtschaftsgebiet nicht als standortgebunden anerkannt werden könnten und dass Fry das zulässige Mass für eine Erweiterung längst gesprengt habe. (sda)

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