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Illnau-Effretikon schliesst 2012 mit Defizit ab

Weil der Kanton Zürich die Vornahme einer Rückstellung im Zusammenhang mit der Sanierung der Beamtenversicherungskasse (BVK) anordnete, schliesst die Rechnung 2012 der Stadt Illnau-Effrektion mit einem Defizit 2,4 Millionen Franken ab. Der Stadtrat zeigt sich in einer Mitteilung vom Montag befremdet darüber, dass der Kanton nicht frühzeitig angekündigt hatte, dass eine ausserordentliche BVK-Rückstellung gebildet werden müsse. Damit sei eine Planung im ordentlichen Budgetprozess verhindert worden. Bei Aufwand und Ertrag von etwas über 100 Millionen Franken resultierte ein Aufwandüberschuss von 2,4 Millionen Franken. Ohne die Rückstellung hätte die Stadt einen Ertragsüberschuss von rund 1,2 Millionen Franken erzielt. Budgetiert war eine praktisch ausgeglichene Rechnung. Die BVK-Rückstellung von 3,6 Millionen führte dazu, dass der Aufwand um rund 3,3 Millionen höher ausfiel als budgetiert. Sämtliche Abteilungen hätten das Budget eingehalten, schreibt der Stadtrat. Der Gesamtertrag nahm um 0,9 Millionen Franken zu. Die Steuern fielen um 0,6 Millionen Franken höher aus als budgetiert. Die ordentlichen Steuererträge stiegen um 0,5 Millionen an und die Erträge aus Grundsteuern brachten 0,2 Millionen mehr als vorgesehen. Die Steuern aus früheren Jahren gingen hingegen um 0,4 Millionen zurück. Mehr Finanzausgleich Die Steuerkraft der Stadt stieg gegenüber dem Vorjahr auf 2336 Franken pro Einwohner (plus 48 Franken). Das Kantonale Mittel stieg um 323 auf 3731 Franken. Illnau-Effretikon erhielt einen Ressourcenausgleich von 16,2 Millionen Franken. Gegenüber dem alten Finanzausgleich bedeutet dies eine Erhöhung um 5,7 Millionen. Die Nettoinvestitionen betrugen 14,8 Millionen Franken, budgetiert waren 28,1 Millionen. Diese Differenz sei hauptsächlich auf die Mehreinnahmen bei den Anschlussgebühren und den Landverkäufen im Zusammenhang mit der Auflösung des Zweckverbandes GerAtrium Pfäffikon entstanden, schreibt der Stadtrat. Der Selbstfinanzierungsgrad lag bei 22 Prozent, ohne die BVK-Rückstellung hätte er immerhin 46 Prozent betragen. Im letzten Jahr habe die Stadt zusätzliches Fremdkapital von 10 Millionen Franken aufnehmen müssen, weil die Liquiditätsreserven vollständig aufgebraucht waren, heisst es in der Mitteilung.

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