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Im Wahn Wohnung abgefackelt

zürich. Nach dem Konsum von Heroin hatte ein heute 34-jähriger Sanitärmonteur aus Altstetten im Juli 2012 im Kampf gegen eine gefährliche Schlange – die in Wirklichkeit nicht existierte – seine Wohnung in Brand gesetzt. Gestern wurde der geständige Mieter wegen fahrlässiger Verursachung einer Feuersbrunst sowie Widerhandlung gegen das Betäubungsmittelgesetz zu einer teilbedingten Geldstrafe von 90 Tagessätzen zu 30 Franken sowie zu einer Busse von 100 Franken verurteilt. Hinzu kommen Verfahrenskosten über tausend Franken.

Um die «Schlange» zu töten, behändigte der Schweizer seinen Deospray und ein Feuerzeug. Damit erzeugte er mehrere Stichflammen. Kurz dar­auf brannte die ganze Wohnung, der Mann flüchtete über den Balkon vor dem Brandherd. Kurz dar­auf traf die Feuerwehr ein und konnte den Brand löschen. Was blieb, war ein erheblicher Sachschaden zwischen geschätzten 30 000 und 55 000 Franken.

Nach dem gestrigen Prozess erwartet den Sanitär nun noch eine Zivilklage der Gebäudeversicherung des Kantons Zürich. Diese fordert Schadenersatz in Höhe von 55 000 Franken. (ait)

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