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Immer mehr Leute bevölkern den Kanton

Die Bevölkerung im Kanton Zürich ist erneut gewachsen. Am meisten zugelegt haben das Limmattal und das Unterland.

Immer mehr Leute werden im Kanton Zürich sesshaft. Ende 2014 verzeichnete er rund 1'443'000 Einwohnerinnen und Einwohner. Dies sind beinahe 22'000 Personen mehr als im Vorjahr. Hauptursache für das Wachstum ist die Zuwanderung, insbesondere aus dem Ausland.Die Zahl der ausländischen Staatsangehörigen belief sich Ende 2014 auf gut 370'000. Dies entspricht einem Ausländeranteil von 25,7 Prozent, 0,5 Prozentpunkte mehr als im Vorjahr. Dies zeigt die jüngste Bevölkerungserhebung des Statistischen Amts, wie die Direktion der Justiz und des Innern am Freitag mitteilte.

Stärkste Zunahme im Limmattal und im Unterland

67 Prozent der ausländischen Bevölkerung stammen aus einem EU- oder EFTA-Staat, 18 Prozent aus dem übrigen Europa, knapp 15 Prozent aus den übrigen Teilen der Welt. Deutschland und Italien stellen mit rund 86'000 respektive 51'000 Personen die grössten ausländischen Bevölkerungsgruppen. Portugal ist mit 27'000 an dritter Position, vor dem Kosovo, der Türkei, Serbien, Mazedonien, Spanien und Österreich.Die Bevölkerung ist in sämtlichen Regionen des Kantons gewachsen. Prozentual am meisten zugelegt hat das Limmattal mit 2,1 Prozent, vor dem Unterland und dem Glattal mit 2 respektive 1,9 Prozent. Mit einem Zuwachs um 1,8 Prozent ist auch die Stadt Zürich kräftig gewachsen - von 383'708 auf 390'474 Einwohnerinnen und Einwohner. Die niedrigsten Zuwachsraten weisen der Zimmerberg, Winterthur und Umgebung sowie der Pfannenstiel auf, doch auch hier betragen sie 1,1 Prozent.

Ab 60 Jahren befinden sich Frauen in der Mehrheit

Ende 2014 lebten im Kanton Zürich rund 727'000 Frauen und 716'000 Männer. In den Altersgruppen bis 59 sind die Männer in der Überzahl. Ab 60 stellen hingegen die Frauen die Mehrheit, bei den Über-85-Jährigen sind sie gar doppelt so stark vertreten wie die Männer. Das Durchschnittsalter der Bevölkerung liegt es bei 41,5 Jahren.Erhoben wurde auch die Konfessionszugehörigkeit. 31 Prozent sind evangelisch-reformiert und 27 Prozent römisch-katholisch. Gut zwei Fünftel der Bevölkerung gehören keiner oder einer anderen Religionsgemeinschaft an.

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