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Immerhin die Marke von 2010 übertroffen

36 Personen nahmen am Mittwoch an der Flurlinger Gemeindeversammlung teil. Das sind nur ein paar Leute mehr, als gleichzeitig im fernen Rio dem Ball nachrannten.

So gross kann die Bandbreite in Flurlingen sein: 202 Stimmberechtigte kamen im Januar an die letzte Gemeindeversammlung. Es kann davon ausgegangen werden, dass die meisten von ihnen vor allem wegen der Hilari-Feierlichkeiten samt Umtrunk erschienen waren. Der Grund, weshalb es am Mittwoch lediglich 36 Personen waren, ist auch rasch gefunden – die Fussball-Weltmeisterschaft. Immerhin wurde aber die Marke von 2010 übertroffen, damals interessierten sich gerade einmal 27 Stimmberechtigte für die Belange der Politischen Gemeinde. Grund genug für Gemeindepräsident André Müller, sich bei den pflichtbewussten Stimmbürgern ausdrücklich zu bedanken. Die Behandlung der Geschäfte ging zügig vonstatten. Finanzreferent Werner Nussbaum konnte erfreuliche Zahlen aus der Jahresrechnung 2013 präsentieren. Statt dem budgetierten Minus von 15'400 Franken schloss die Rechnung mit einem Überschuss von fast 490'000 Franken ab. Wesentlichen Einfluss hatten dabei die Steuereinnahmen. Die Fremdverschuldung der Politischen Gemeinde ist bei null angekommen und das Nettovermögen beträgt fast 4 Millionen Franken. «Wir haben gesunde Finanzen», sagte Nussbaum. Ähnlich positive Zahlen konnte Silvia Breiter, Finanzvorsteherin der Primarschule, präsentieren. «2014 sollte auch die Schule schuldenfrei dastehen», sagte sie. Die beiden Jahresrechnungen wurden einstimmig angenommen. Ebenso die Besoldungsverordnungen, die eine moderate Erhöhung der Entschädigungen vorsehen. Ausserdem wählte die Versammlung Joëlle Bodmer-Geyer, Matthias Bürgin und Gemeinderat André Müller für eine weitere Amtsdauer als Delegierte in die Zürcher Planungsgruppe Weinland.

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