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In 15 Jahren 100 Schulklassen mehr

Bis zum Schuljahr 2030/31 muss mit einer Zunahme von 2112 Schulkindern gerechnet werden. Dies zeigt die Schulraumprognose 2016.

Lehrer Christian Merz in seinem Klassenzimmer im Schulhaus Feld.
Lehrer Christian Merz in seinem Klassenzimmer im Schulhaus Feld.
Urs Jaudas

Momentan besuchen in Winterthur knapp 10 500 Schülerinnen und Schüler in 531 Klassen - 117 davon sind Kindergarten-, 294 Primar- und 120 Sekundarklassen - den Unterricht. Elf dieser Klassen sind sogenannte Spezialklassen. Bis zum Schuljahr 2030/31 werden 627 Klassen und 12 587 Schülerinnen und Schüler prognostiziert.

Winterthur verfügt im aktuellen Schuljahr über 1477 Betreuungsplätze und betreut knapp 2600 Kinder. Die Stadt gehe davon aus, dass sich die Betreuungsquoten im Bereich von 30 bis 45 Prozent einpendeln werden. Dies würde bis 2030 rund 610 zusätzliche Betreuungsplätze notwendig machen.

Schulhaus Laubegg erweitern

Die seit 2010 eingeleiteten Massnahmen mit Neubauten, Pavillonbauten und Optimierung der Raumbelegung hätten dazu geführt, dass der Schulraumbedarf bis 2030 weitgehend abgedeckt werden könne, heisst es weiter. Einzig in den Gebieten Dättnau und Oberseen bestehe Handlungsbedarf.

Zurzeit prüfe man verschiedene Lösungsansätze, um den kurzfristigen Bedarf nach mindestens zwei Kindergartenklassen im Gebiet Oberseen zu decken.

Einen Schritt weiter ist die Stadt im Gebiet Dättnau/Laubegg, wo momentan vier Klassen in einem Provisorium untergebracht sind. Um den mittelfristigen Bedarf abdecken zu können, müssen zusätzliche Klassenzimmer, Gruppenräume, ein Handarbeitsraum und Arbeitsplätze für Lehrpersonen erstellt werden. Der Stadtrat will deshalb das Schulhaus Laubegg mit einem viergeschossigen Anbau erweitern.

Die Kosten dafür werden auf rund fünf Millionen Franken geschätzt. Der Anbau soll im zweiten Quartal 2019 bezogen werden. Der Ball liegt momentan bei den Departementen Schule und Sport sowie Bau, die dem Stadtrat aufzeigen sollen, wie das Bauvorhaben möglichst rasch realisiert werden kann.

Zudem kündigt der Stadtrat für die kommenden zehn Jahre verschiedene Sanierungsarbeiten bei den bestehenden Schulgebäuden der Stadt an, «um die Bausubstanz zu erhalten und um einen sicheren Betrieb weiterhin gewährleisten zu können».

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