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In der Ruhmeshalle der Countrymusik

new york. Die Countrysänger Ray Price (Bild) ist am Montag, einen Monat vor seinem 88. Geburtstag, in seinem Haus im texanischen Mount Pleasant gestorben. Der Texaner hat zweimal einen Grammy gewonnen, 1971 und dann noch einmal 2008 für ein Duett mit Willie Nelson. Besonders markant war seine Stimme. Dabei war er bald kein reiner Countrysänger mehr, sondern orientierte sich immer am Geschmack der Zeit und zählte so zu den Miterfindern des Countrypop. Price hatte auch ein Talent, Talente zu entdecken. 1960 nahm er einen jungen Countrymusiker in seine Band auf: Willie Nelson. Beide blieben lebenslange Freunde und veröffentlichten noch 2008 eine Platte zusammen.

Zu den grössten Hits von Ray Price zählen seine Version von «Release Me» (1954, später durch Engelbert Humperdinck berühmt geworden), das sehr countryhafte «Crazy Arms» (1956), das melancholische «For the Good Times» (1970) und «Heartaches by the Number», das sogar von Peter Alexander nachgesungen wurde («Ich zähle täglich meine Sorgen»). In der Countryszene wurde Price vielfach geehrt, 1996 wurde er in die «Ruhmeshalle der Countrymusik» aufgenommen. (sda)

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