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In Gröden das nächste Debakel?

GRÖDEN/Val-d’Isère. Die Schweizer Männer konnten in Gröden im zweiten und letzten Training zur Abfahrt vom Samstag nicht mithalten. Marc Gisin war als 22. noch der Beste. Am Mittwoch war Silvan Zurbriggen als Sechster immerhin noch in Tuchfühlung mit der Spitze. Der Walliser, vor zwei Jahren Sieger des Klassikers, hatte gestern zwar einen anderen Anzug an, die Ski gewechselt und da und dort eine andere Linie probiert, doch dass er als 44. über drei Sekunden einbüsste, konnte er sich auch nicht erklären. Hinter Gisin war Patrick Küng als 39. der zweitbeste Schweizer, und im Ziel herrschte eine gewisse Ratlosigkeit. Im Super-G von heute Freitag bietet sich nun noch die Möglichkeit, Selbstvertrauen zu tanken.

Bestzeit realisierte der Norweger Kjetil Jansrud. Dahinter reihten sich mit Klaus Kröll (Ö) und dem Weltmeister Erik Guay (Ka) zwei ein, die schon im ersten Training mit den Rängen 3 und 2 überzeugt hatten.

In Val-d’Isère schaffte es auch im Abschlusstraining zur Abfahrt von heute Freitag keine Schweizerin in die Top Ten. Immerhin verringerten alle ausser Fabienne Suter ihren Rückstand. Nadja Kamer (11.), Fränzi Aufdenblatten (12.) und Mirena Küng (16.) verloren zwischen 0,85 und 1,00 Sekunden auf die Bestzeit von Marie Marchand-Arvier. Die Liechtensteinerin Tina Weirather, die wegen einer Schuhrandprellung zuletzt pausieren musste, büsste nur einen Hundertstel auf die Französin ein.

Ganz am Ende des Klassements war für einmal Lindsey Vonn zu finden. Die Amerikanerin konnte im oberen Teil nach einem Verschneider nur mit viel Glück einen womöglich schweren Sturz in die Fangnetze verhindern. «Uff, das war knapp. Zum Glück ist alles okay», gab die Topfavoritin im Zielraum zu Protokoll. (si/red)

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