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in kürze

Rücktritt wegen AffäreÜber 400 000 Flüchtlinge

washington. CIA-Chef David Petraeus hat gestern seinen Rücktritt eingereicht. Als Grund führte Petraeus in einer Erklärung an seine Mitarbeiter eine aussereheliche Affäre an. «Ein solches Verhalten ist inakzeptabel – und zwar als Ehemann und als Anführer einer Organisation wie unsere», schrieb Petraeus an seine Kollegen. Der Nationale Geheimdienstdirektor, James Clapper, bestätigte den Rücktritt des 60-Jährigen, der zuvor Kommandant der Internationalen Schutztruppe in Afghanistan war. Aus Geheimdienstkreisen hiess es, dass der stellvertretende CIA-Chef Michael Morell vorübergehend die Leitung übernehmen werde.

damaskus. Gestern und vorgestern ist der Strom syrischer Flüchtlinge in die Nachbarländer angeschwollen. Wie das Uno-Hochkommissariat für Flüchtlinge in Genf mitteilte, flüchteten 11 000 Syrer vor dem Krieg. 9000 davon gingen in die Türkei sowie je 1000 nach Jordanien und in den Libanon. In der Türkei werden die Syrer in Zelt- und Containerlagern untergebracht. Die Zahl der syrischen Flüchtlinge in den Nachbarländern Syriens steige damit auf 408 000, erklärte der Uno-Koordinator für die syrischen Flüchtlinge, Panos Moumtzis. «Die humanitäre Si­tua­tion verschlechtert sich dramatisch», sagte er gestern. (sda)

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