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in kürze

Buchpreis für «Landgericht»Von Mailand nach Paris

Frankfurt. Der Deutsche Buchpreis 2012 geht an Ursula Krechel für den Roman «Landgericht». Im Buch der 64-jährigen Autorin geht es um die Gründungsjahre der Bundesrepublik Deutschland. Ein jüdischer Richter, der in der Nazi-Zeit fliehen musste, kehrt in seine Heimat zurück. Doch in einem Land, das so schnell wie möglich in die Normalität zurückfinden will, ist er nicht erwünscht. «Bald poetisch, bald lakonisch zeichnet Krechel präzise ihr Bild der frühen Bundesrepublik – von der Architektur über die Lebensformen bis hinein in die Widersprüche der Familienpsychologie», sagt die Jury. «Landgericht» sei «ein bewegender, politisch akuter, in seiner Anmutung bewundernswert kühler und moderner Roman». Die in Berlin lebende Autorin hat sich mit 13 Gedichtbänden vor allem als Lyrikerin einen Namen gemacht. «Landgericht» ist erst ihr zweiter Roman.

paris. Stéphane Lissner (59), Intendant der Mailänder Scala und Musikchef der Wiener Festwochen, wird ab 2015 die Opéra national de Paris führen. Lissner hatte seinen Vertrag an der Scala, die er seit 2005 führt, erst im Juni bis 2017 verlängert Bis 2013 ist er auch Musikdirektor der Wiener Festwochen. Lissner stehen jedenfalls noch ereignisreiche Jahre in Mailand bevor: 2013 ist ein Verdi- und ein Wagner-Jahr, und für das Jahr 2015, wenn in Mailand die Weltexpo stattfindet, muss Lissner das Programm entwerfen. (sda)

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