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In Kürze

Rot-Kreuz-Helfer entführtWiderstand gegen Den Haag Wahlerfolg für Front National

Damaskus. In Syrien sind nach Angaben des Internationalen Komitees vom Roten Kreuz (IKRK) gestern sieben humanitäre Helfer entführt worden. Die sechs IKRK-Mitglieder und ein Mitarbeiter des Roten Halbmonds seien in der Provinz Idlib von bewaffneten Männern verschleppt worden. Grosse Teile der Provinz sind unter Kontrolle bewaffneter Rebellen, dar­un­ter islamistische Milizen. Ein IKRK-Sprecher betonte, die Identität der Entführer sei unklar. Zur Staatsangehörigkeit der Entführten machte er keine Angaben. (sda)

Addis Abeba. Die Afrikanische Union stellt sich gegen eine Verfolgung des kenianischen Präsidenten Uhuru Kenyatta durch den Internationalen Strafgerichtshof (ICC). In der Abschlusserklärung eines ausserordentlichen Gipfels in Addis Abeba empfahl sie Kenyatta am Samstag, der Vorladung nicht zu folgen. Hintergrund der Kritik ist die Tatsache, dass der ICC bisher ausschliesslich Afrikaner angeklagt hat. Kenyatta werden Verbrechen gegen die Menschlichkeit zur Last gelegt. Dies wegen gewaltsamer Ausschreitungen nach der umstrittenen Präsidentschaftswahl 2007. (sda)

Brignoles. Der rechtsextreme Front National hat im Süden Frankreichs eine viel beachtete Wahl gewonnen. Der für die Partei angetretene Laurent Lopez setzte sich gestern im Kanton Brignoles in einer Stichwahl gegen die Kandidatin der konservativen UMP durch. Der Front National erzielte zuletzt auch in Umfragen auf nationaler Ebene aufsehenerregend gute Werte. (sda)

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