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In Kürze

Zu hohe Entschädigungen

HERISAU. Der Kantonsrat von Appenzell Ausserrhoden hat die Entschädigungen für den verselbstständigten Spitalverbund kritisiert. Das siebenköpfige Gremium, zu dem auch alt Bundesrätin Ruth Metzler gehört, kassierte 600 000 Franken. Metzler soll 2012 laut unterschiedlichen Angaben 137 000 oder 180 000 Franken verdient haben. Sie habe zudem wiederholt an einem einzigen Tag drei Sitzungspauschalen von jeweils 1000 Franken in Rechnung gestellt. Diese Praxis ist inzwischen nicht mehr möglich.

Staatsüberschuss

Brüssel. Die Finanzminister der 18 Euro-Länder wollen heute zum zweiten Mal über die Lage im hoch verschuldeten Griechenland sprechen. Derweil hat Griechenland nach Angaben der Regierung vergangenes Jahr einen primären Haushaltüberschuss von 1,5 Milliarden Euro erzielt und damit gute Voraussetzungen für neue Schuldenerleichterungen geschaffen. Das eigentlich erst für 2014 gesetzte Überschussziel sei schon 2013 erreicht worden. Der Staat hofft, dass dies die internationalen Geldgeber zu finanziellen Zugeständnissen bewegt.

Gripen ohne CVP-Führung

Bern. Drei Monate vor der Abstimmung über den Gripen verzichtet die CVP darauf, den politischen Lead der Pro-Kampagne weiterzuführen. Der Entscheid fiel an der Präsidiumssitzung vom Freitag einstimmig, wie die CVP am Samstag mitteilte. Grund für die Niederlegung der Führung sind Unklarheiten über die Einmischung Schwedens und des Flugzeugbauers Saab. Die Partei betont jedoch, dass die CVP weiterhin hinter dem GripenFonds-Gesetz und zum Kauf des Gripen für die Schweizer Luftwaffe steht.

Gewinneinbruch bei Bahn

Hamburg. Die Deutsche Bahn hat nach «Spiegel»-Informationen im vergangenen Jahr einen drastischen Profiteinbruch verzeichnet: Aufsichtsratskreisen zufolge erwirtschaftete der Konzern 2013 einen Vorsteuergewinn von rund 850 Mio. Euro. Nach Steuern ist dies nicht einmal die Hälfte der 2012 verdienten 1,5 Milliarden Euro. Bahn-Chef Rüdiger Grube blickt den Angaben zufolge auf das mit Abstand schlechteste Ergebnis seiner fünfjährigen Amtszeit zurück. Endgültige Zahlen sollen aber erst im März vorgelegt werden. (sda)

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