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in kürze

50 Prozent sollen reichenVignettenpreis umstrittenGeld für Krippenplätze

Bern. Der Ständerat ist gestern bei der Beratung der «Swissness»-Vorlage von den Vorschlägen des Bundesrates abgewichen. Industrielle Produkte sollen nach dem Willen des Ständerates bereits dann als schweizerisch gelten, wenn mindestens 50 Prozent der Herstellungskosten in der Schweiz anfallen. Der Bundesrat und der Nationalrat wollten, dass mindestens 60 Prozent der Herstellungskosten in der Schweiz anfallen müssen.

Bern. Weiter finden die Räte keine Einigung zum Autobahnvignetten-Preis. Der Nationalrat hielt am Montag mit 98 zu 72 bei 10 Enthaltungen an seinem Beschluss fest, den Preis der Autobahnvignette von 40 auf 70 Franken zu erhöhen. Bundesrat und Ständerat verlangen eine Erhöhung ab voraussichtlich 2015 auf 100 Franken. Mit dem Geld sollen Engpässe im Nationalstrassennetz beseitigt werden.

Bern. Der Bund wird regelrecht von Gesuchen für neue Kinderkrippen überschwemmt. Das Eidgenössische Departement des Innern (EDI) geht davon aus, dass die Kreditmittel nicht bis Ende Januar 2015 reichen werden. Dar­um wird nun die Verteilung der verbleibenden Gelder geregelt. Seit 2003 wurden 2200 Gesuche bewilligt, und es werden laufend neue Gesuche eingereicht, wie das EDI gestern mitteilte. Bisher wurden 39 000 neue Kinderbetreuungsplätze unterstützt. (sda)

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