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In Kürze

Prix Médicis

paris. Der französische Literaturpreis «Prix Médicis» geht in diesem Jahr an die Erfolgsautorin Marie Darrieussecq für ihren Roman «Il faut beaucoup aimer les hommes». Das Werk handelt von einer leidenschaftlichen Liebe zwischen einer französischen Schauspielerin und einem schwarzen Darsteller, die sich in Hollywood auf einer Party bei George Clooney kennen lernen. Die 44-jährige Autorin schaffte den Durchbruch mit ihrem ersten Roman «Truismes» 1997, der unter dem Titel «Schweinerei» auch auf Deutsch erschien. Die mehrfache Preisträgerin gilt in Frankreich als kleines charmantes Monster, dessen Werk nur schwer zu klassifizieren ist.

Hermann-Kesten-Preis

Für ihren Kampf um die Meinungsfreiheit wird die Organisation «Index on Censorship» aus London mit dem Hermann-Kesten-Preis des PEN-Zentrums Deutschland ausgezeichnet. Sie prangere Verstösse gegen die Freiheit des Wortes in der Sowjetunion und deren Satellitenstaaten oder in China ebenso an wie Zensurmassnahmen in Diktaturen oder durch fundamentalistische Regime, heisst es in der Begründung. Die Laudatio soll die Preisträgerin 2012, Irina Khalip, halten. Sie hatte die Auszeichnung nicht persönlich entgegennehmen können, da sie wegen ihrer kritischen Berichterstattung in Weissrussland unter Hausarrest stand. (sda)

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