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In letzter Sekunde

Genf/Aarau. Das Männer-NLB-Team des Basketballclubs Winterthur gewann am Samstag in Genf zwei wichtige Punkte gegen den Fall in die Playouts. Bei Meyrin, direktem Widersacher im Kampf um Rang zehn, gelang ein 71:69-Sieg, womit die Winterthurer die neuntplatzierten Genfer nach Verlustpunkten überholten. Meyrin fand anfangs kein Mittel gegen die aggressive Verteidigung der Gäste, die nach zehn Minuten 23:9 führten. Dann kam Meyrin über Top­sko­rer Kautzor besser ins Spiel und im Ergebnis näher. Bis zum Seitenwechsel war der Winterthurer Vorsprung auf vier Punkte geschmolzen.

Danach baute Winterthur die Führung zwar wieder auf zehn Punkte aus. Doch im letzten Viertel machte Meyrin die Zone unter dem eigenen Korb dicht, und von aussen trafen die Gäste, über das gesamte Spiel mit einer sehr guten Quote von 42 Prozent bei den Dreier-Würfen, nicht mehr. Prompt ging Meyrin 200 Sekunden vor Schluss erstmals in Führung. Jin-Mark György und Tobias Giacometti verwarfen in den letzten vier Minuten fünf Würfe, Meyrin führte 30 Sekunden vor Schluss mit 69:68 und hatte sogar Ballbesitz.

Doch fünf Sekunden vor Ende eroberte sich Perry Patterson nach dem letzten Angriff der Genfer den Rebound, passte zu Eugen Stenske und der traf mit der Sirene aus acht Metern zum Winterthurer Erfolg in den Korb. Viel zum Sieg beigetragen hatte auch Tobias Giacometti mit 22 Punkten. Effektivster Spieler war aber Silvan Hungerbühler mit sechs Körben aus sechs Würfen sowie insgesamt 13 Rebounds.

Frauen 30 Minuten ebenbürtig

Die Frauen aus Winterthur dagegen haben ihren Platz in den NLB-Playoffs auch nach dem 60:73 vom Sonntag in Aarau mit sechs Punkten Vorsprung auf sicher. Gegen die stärker eingestuften Aargauerinnen lag gar eine Überraschung drin. Nach 30 von 40 Minuten lagen die Winterthurerinnen nur 55:57 zurück. Fünf Minuten später pfiffen die Schiedsrichter aber das vierte Foul gegen die beste Winterthurerin, Cinzia Tomezzoli. Dass sie danach vorsichtiger verteidigte, nutzte Aarau zu einem 10:0-Lauf innerhalb von zwei Minuten. Die Gäste versuchten danach mit einer Foul-Stopp-Strategie noch die Winde zu erzwingen, was aber misslang. (skl)

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