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In Rhein­au verschwindet die Stromleitung, anderswo nicht

Mit zwei gleichen Freileitungen geht der Stromkonzern Axpo ganz unterschiedlich um.

In Rhein­au und Unterstammheim gibt es zwei typgleiche Hochspannungsleitungen, deren Spannung erhöht werden soll, damit sie mehr Strom transportieren können. Beide Teilstücke sind rund zweieinhalb Kilometer lang und durchqueren geschützte Landschaften von nationaler Bedeutung.

Doch während der Stromkonzern Axpo die Rhein­au­er Freileitung abreissen und eine neue in den Boden verlegen will, sieht er keinen Grund, dies auch in Unterstammheim zu tun. Im Februar argumentierte die Axpo gegen eine Erdverlegung in Unterstammheim mit dem Hinweis auf eine in der gleichen Landschaft bereits umgebaute Freileitung. Zudem seien die Kosten für eine solche Verlegung rund dreimal höher als die einer aufgerüsteten Freileitung, über den gesamten Lebenszyklus betrachtet.

Im Falle von Rhein­au argumentiert die Axpo heute anders. So sei ein Umbau der Freileitung «aufgrund der heutigen Rechtslage» nicht mehr in Betracht gezogen worden. mab Seite 8

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