Zum Hauptinhalt springen

In Schieflage geraten

san francisco. In der achten Regatta des America’s Cups wäre das Team New Zealand beinahe gekentert.

Am America’s Cup in der San Francisco Bay hat Herausforderer Team New Zealand überraschend die achte Regatta gegen Oracle verloren. Den Neuseeländern fehlen damit in der Best-of-17-Serie nach wie vor drei Punkte, um den Titelverteidiger aus den USA zu entthronen. Für die erfolgreiche Cup-Verteidigung seinerseits muss Oracle, mit minus zwei Punkten ins Duell gestartet, noch neun Rennsiege einfahren.

Bei einem verpatzten Manöver der Neuseeländer stand das 260 Quadratmeter grosse Segel für einige Momente wie eine Wand im Wind und riss den Katamaran einseitig in die Höhe. Für etwa fünf Sekunden ragte der rechte Rumpf etwa 15 Meter in den Himmel, bevor er sich wieder senkte und auf dem Wasser aufschlug. Die Neuseeländer kamen mit dem Schrecken davon und brachten ihr Boot zwar mit einer Niederlage, aber immerhin unbeschadet zurück in den Hafen.

Das bisher so souveräne Team New Zealand hätte beinahe sein einziges Boot zerstört. «Wir waren so nah dran, das Ding auf die Seite zu werfen wie nur irgend möglich», meinte Skipper Dean Barker. «Wir waren ein bisschen in Eile und mit der Hydraulik zu spät dran.» Das Flügelsegel in Form einer Flugzeugtragfläche hatte die Wende in einem hektischen Ausweichmanöver wegen der zu spät einsetzenden hydraulischen Unterstützung nicht mitgemacht. Letztlich konnte Titelverteidiger Oracle im dramatischen Rennen den bisherigen Alleingang der Neuseeländer stoppen. (si/red)

Dieser Artikel wurde automatisch aus unserem alten Redaktionssystem auf unsere neue Website importiert. Falls Sie auf Darstellungsfehler stossen, bitten wir um Verständnis und einen Hinweis: community-feedback@tamedia.ch