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In Unterzahl zum Ausgleich

näfels. In einer gehässigen Auswärtspartie gegen den FC Linth 04 spielte der FC Seuzach 1:1 und blieb damit an der Tabellenspitze.

Zunächst tat sich der Leader in Näfels schwer. Der Platz glich einem Acker und die Gastgeber fielen vor allem durch ihre harte Spielweise auf. Sie erstickten die Seuzacher Bemühungen, ihr Passspiel aufzuziehen, durch Fouls und Sticheleien im Keim. So gelang es Linth gar, die Gäste in den ersten Minuten unter Druck zu setzen und in Bedrängnis zu bringen. Seuzach, das auf drei Stammkräfte verzichten musste, kam nicht in Schwung, agierte defensiv zwar über weite Strecken kompakt, liess im Spiel nach vorne jedoch die Durchschlagskraft vermissen.

Es erstaunte nicht, dass die Linther Führung nach einer halben Stunde nicht aus dem Spiel heraus, sondern per Penalty erzielt wurde, dem ein unabsichtliches Handspiel von Seuzachs Abwehrchef Thomas Wismer vorausgegangen war. Durch den Gegentreffer scheinbar beflügelt, begann Seuzach das Zepter zu übernehmen, musste dann aber kurz vor dem Halbzeitpfiff einen weiteren Rückschlag hinnehmen, als Linksverteidiger Alain Stamm mit der zweiten Verwarnung des Feldes verwiesen wurde.

Starke zweite Halbzeit

Während des Pausentees schien Seuzach-Trainer Markus Wanner die richtigen Worte gefunden zu haben. Sein Team kam stark aus der Kabine, riss das Spielgeschehen trotz Unterzahl an sich und setzte die Hausherren unter Druck. Ihre Nervosität zwang die Glarner immer wieder zu Fehlern, welche die Seuzacher in der 63. Minute zu nutzen wussten. Michael Tiziani fand mit seiner Flanke Patrick Widmer, der per Kopf den Ausgleich markierte. Fortan war Seuzach näher am Sieg dran als die Gastgeber. Linth erholte sich erst in den Schlussminuten vom Gegentreffer und hatte noch einen Pfostenschuss zu verzeichnen.

«Wir haben Linth in der zweiten Hälfte trotz Unterzahl und Provokationen sowie einem Platz, der unser Spiel nicht gerade fördert, auseinandergenommen. Der Ausgleich war völlig verdient, weil die Mannschaft eine hervorragende Leistung abgerufen hat», war Wanner erfreut über die starke zweite Halbzeit seiner Mannschaft. (oa)

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