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Indien kippt Abkommen

Ein Abkommen für Handelserleichterungen kommt wegen Indien nicht zustande.

Traurige Niederlage nach grossen Hoffnungen: Am Widerstand Indiens ist das erste globale Abkommen über Handelserleichterungen in der fast 20-jährigen Geschichte der Welthandelsorganisation (WTO) bis auf weiteres gescheitert. Die Frist zur Unterzeichnung eines Protokolls, mit dem entsprechende Vereinbarungen der Welthandelskonferenz auf Bali vom Dezember 2013 besiegelt werden sollten, liess die Regierung Indiens in der Nacht auf gestern verstreichen. Mangels Konsens können nun ein Abkommen über Handelserleichterungen sowie das «Bali-Paket» nicht in Kraft treten. «Wir waren nicht in der Lage, eine Lösung zu finden, mit der wir den Graben hätten überbrücken können», erklärte WTO-Generaldirektor Roberto Azevêdo bei der Sitzung des Generalrates in Genf vor Vertretern der 160 Mitgliedsstaaten. Das «Bali-Paket» sieht neben Unterstützung für arme Länder vor allem Handelserleichterungen durch Abbau von Zollformalitäten und anderen Hemmnissen für den Warenaustausch vor.

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