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Ineichens Stromsparin­itia­ti­ve hat Verspätung

Die Stromspar- oder Stromeffizienz­in­itia­ti­ve ist so etwas wie der politische Nachlass des im letzten Jahr verstorbenen Luzerner FDP-Nationalrates Otto Ineichen. Dem umtriebigen Unternehmer gelang es, eine breite Allianz von Politikern, Wirtschaftskreisen und Verbänden hinter dem Anliegen zu vereinen (vergleiche auch unten rechts). Mit dem Thurgauer Markus Hausammann sitzt gar ein SVP-Nationalrat im Komitee. Ursprünglich wollte das Komitee die nötigen Unterschriften bis Ende 2012 sammeln. Dies auch um Druck zu machen, damit der Bund seine Ener­gie­strategie 2050 nicht verwässert. Doch wie sich nun zeigt, war das ein zu ehrgeiziger Zeitplan: Mittlerweile ist daher klar, dass die Unterschriften erst Ende März zusammen sein werden. Damit sind die Initianten aber verglichen mit vielen anderen Unterschriftensammlungen noch immer im Eilzugtempo unterwegs.

Einreichung im April

Mehr noch: Laut Pia Stebler, der Sekretärin des Initiativkomitees, sind die nötigen 100 000 Unterschriften bereits gesammelt. «Aber unser Ziel sind 120 000 Unterschriften, sodass wir sicher genügend gültige Unterschriften haben.» Daher könne das Komitee die Unterschriften voraussichtlich erst in der zweiten Aprilhälfte bei der Bundeskanzlei einreichen. Laut Stebler ist das aber kein Problem. Denn erstens laufe die Sammelfrist noch bis Ende Februar 2014. Und zweitens verzögere sich die Botschaft des Bundesrates zur Ener­gie­strategie 2050 etwas. «Daher können auch wir Initianten uns etwas mehr Zeit lassen.» (mbr)

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