Zum Hauptinhalt springen

Investitionen besser planen

Der Stadtrat will Investitionen in Zukunft klarer priorisieren. Bürgerliche fordern gar einen Zeithorizont von 8 bis 10 Jahren.

Was kommt zuerst, der Umbau eines Schulhauses oder die Neugestaltung von Parkanlagen? Bisher verfügte Winterthur über keine klare Priorisierung von Investitionen, wie sie in anderen Städten wie Zürich bereits üblich ist. Dies habe in der Vergangenheit immer wieder zu Problemen geführt, sagt Stadträtin Yvonne Beutler (SP): «Jeder hatte das Gefühl, seine Vorhaben seien die wichtigsten.» In der Budgetplanung für 2014 ist eine solche Priorisierung für wichtige Projekte nun vorgesehen. Hohe Priorität erhalten beispielsweise der Bau des neuen Polizeigebäudes oder die Sanierung der Alterszentren.

Die bürgerlichen Parteien fordern in einer hängigen Motion eine noch langfristigere Investitionsplanung. «Ein Horizont von acht bis zehn Jahren scheint sinnvoll», schreiben die Motionäre. Der Stadtrat empfiehlt den Vorschlag zur Ablehnung. Wer so weit in die Zukunft plane, arbeite nicht mehr mit verlässlichen Zahlen, sagt Yvonne Beutler. «Das bringt der Stadt weder eine schlankere Verwaltung noch eine seriöse Finanzplanung.» (mpl)

Dieser Artikel wurde automatisch aus unserem alten Redaktionssystem auf unsere neue Website importiert. Falls Sie auf Darstellungsfehler stossen, bitten wir um Verständnis und einen Hinweis: community-feedback@tamedia.ch