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Iran und Syrien verurteilen israelische Luftangriffe

Israels Luftwaffe soll in Syrien Raketen zerstört haben, die für die Hizbollah bestimmt waren. Damaskus verurteilt die Angriffe – sie würden vor allem «Terroristen in Syrien» helfen.

Israel hat Angriffe seiner Luftwaffe auf Syrien wie üblich weder bestätigt noch bestritten. Der israelische Geheimdienstminister Juval Steinitz verwies allerdings darauf, dass es die Politik der Regierung sei, Waffenlieferungen an «Terrororganisationen» zu verhindern. Damit spielte er auf mögliche Waffentransfers Syriens an die mit Damaskus und Teheran verbündete schiitische Hizbollah-Miliz im Nachbarland Libanon an. Syrien hatte Israel am Sonntag Luftangriffe auf Gebiete unter Regierungskontrolle nahe Damaskus vorgeworfen. Nach Angaben syrischer Aktivisten wurden militärische Ziele ins Visier genommen. Es habe Sachschäden gegeben, aber keine Verletzten. Israelische Medien berichteten, es gebe keinen Zweifel an den Angriffen. Sie hätten Konvois oder Waffenlager gegolten.

Kritik aus dem Iran

Die Aussenminister Iraks und Syriens haben gestern mit der iranischen Regierung in Teheran über eine effektivere Bekämpfung der Terrormiliz Islamischer Staat (IS) beraten. Am Rande des Treffens äusserte sich der iranische Aussenminister Mohammed Jawad Sarif auch zum Luftschlag in Syrien: «Mit solchen Aktionen stärken die Zionisten nur die Terroristen (der Terrormiliz Islamischer Staat).» Die Angriffe würden die Kampfmoral islamistischer Terroristen stärken, so sein syrischer Amtskollege Walid al-Muallem. Syrien wandte sich an den UNO-Sicherheitsrat mit der Bitte, Strafmassnahmen gegen Israel zu verhängen.

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