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«Irgendwann» reif für den Titel

Max Heinzer holte in Strassburg seine dritte EM-Bronzemedaille im Degen-Einzel nach 2011 und 2012.

Erst in den Halbfinals wurde Max Heinzer gestoppt. Er unterlag dem ungarischen Degen-Team-Weltmeister Andras Redli 14:15. Der Schwyzer hatte nach einer erfolgreichen Aufholjagd mit vier Punkten Rückstand nach dem ersten Gefechtsdrittel letztmals 13:12 geführt. Ein Treffer auf die Maske von Heinzer zum 13:13 leitete dann aber den erneuten Umschwung ein. «Ich versuchte alles, um das Gefecht aus eigener Kraft zu entscheiden. Ich wollte nicht in der Defensive verharren, griff voll an. Ich wollte mir die Punkte erarbeiten. Doch am Ende fehlte mir nach der Aufholjagd wohl die Spritzigkeit.»

Redli setzte sich anschliessend im Final gegen den Italiener Paolo Pizz, den Weltmeister von 2011, deutlich durch. Wie bereits am vorletzten Weltcupturnier, dem Grand Prix von Bern, oder auch an den Olympischen Spielen 2012 in London zog Heinzer damit gegen den nachmaligen Gewinner den Kürzeren.

Mit Jahrgang 1987 war er der jüngste Fechter, der an der EM im Einzel die Top 8 erreichte. «Irgendwann werde ich diesen EM-Titel schon noch holen. Ich muss einfach noch erfahrener werden», sagte Heinzer. Durch den EM-Podestplatz wird er wieder in die Top Ten der Weltrangliste zurückkehren, aktuell ist er die Nummer 12.

Aus in den Achtelfinals

Im Degen-Einzel der Frauen scheiterte Tiffany Géroudet als beste Schweizerin in den Achtelfinals. Die Junioren-Weltmeisterin von 2006 und Europameisterin von 2011 unterlag der russischen Team-Weltmeisterin Jana Zwerewa 9:15.

Morgen Mittwoch steht der Teamwettbewerb der Männer im Programm, dabei strebt das Schweizer Quartett den Titel-Hattrick an. si

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