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IS verbrennt jordanischen Piloten

Die Terrormiliz Islamischer Staat hat den als Geisel genommenen jordanischen Piloten Moaz al-Kassasbeh wahrscheinlich bei lebendigem Leib verbrannt.

Nach Angaben des jordanischen Staatsfernsehens soll der jordanische Pilot Moaz al-Kassasbeh schon am 3.Januar getötet worden sein. Der Vater wurde laut al-Arabiya vom jordanischen Militär über den Tod seines Sohnes informiert. Die Echtheit der auf jihadistischen Internetseiten veröffentlichten Bilder wurden nicht offiziell bestätigt. Al-Kassasbeh war im Dezember über dem nordsyrischen Raqqa abgestürzt und von den sunnitischen IS-Fanatikern gefangen genommen worden. Der Oberleutnant war der erste Soldat der von den USA angeführten Anti-IS-Allianz, der in die Hände der Extremisten gefallen war. «Dies ist das erste Mal, dass die Gruppe eine Geisel verbrannt hat, die grosse Beachtung in den Medien gefunden hat», stellte das auf Terrorismus spezialisierte Intel Center aus Alexandria bei Washington fest. «Die Gruppe entwickelt fortlaufend ihre Methoden weiter, um die grösste Aufmerksamkeit zu erzielen.» Der sogenannte Islamische Staat hatte Ende Januar von Jordanien gefordert, die seit 2005 inhaftierte Islamistin Sajida al-Rishawi gegen die japanische Geisel Kenji Goto freizulassen. Die Regierung in Amman hatte jedoch zusätzlich ein Lebenszeichen seines Piloten gefordert. Daraufhin veröffentlichten die Jihadisten ein Video, in dem die Enthauptung Gotos gezeigt wurde.

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