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Ja zu Auslagerung von Daten nach Schaffhausen

Die Stadt Winterthur verzichtet aus Spargründen auf ein eigenes, zweites Rechenzentrum. Stattdessen lagert sie ihre Daten beim Informatikunternehmen von Stadt und Kanton Schaffhausen.

24'932 Stimmberechtigte sagten Ja, 8732 legten ein Nein in die Urne. Für die Auslagerung der Daten muss Winterthur eine einmalige Investition von 870'000 Franken auf sich nehmen. Der Betrieb kostet jährlich 770'000 Franken. Die Vorlage war unbestritten. Der Grosse Gemeinderat hiess das Projekt ohne Gegenstimme gut. Die Stimmbeteiligung lag bei 52,4 Prozent. Die Stadt Winterthur betreibt heute ein einziges Rechenzentrum, im Obergeschoss eines Altstadtgebäudes am Obertor. Hier werden die Daten des Steueramtes, der Einwohnerkontrolle, der Stadtpolizei und anderer Verwaltungsabteilungen aufbewahrt und verarbeitet. Das Bundesamt für Sicherheit in der Informatik (BSI) beurteilt das Winterthurer Rechenzentrum als sehr unsicher. Die Auswirkungen eines Schadens könnten gemäss BSI ein beträchtliches oder gar katastrophales Ausmass annehmen. Um das Risiko zu reduzieren, muss die Stadt die Daten an zwei Orten lagern. Nachdem mehrere Varianten geprüft worden waren, entschied sich die Stadt aus Kostengründen, auf einen eigenen Neubau zu verzichten und die Daten nach Schaffhausen auszulagern.

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