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Japan steht voll auf Raum mit Rädern

Sportwagen, SUVs, futuristische Konzepte – aber die wahren Helden der Tokyo Motor Show sind quadratische Boxen auf Rädern wie der 1,85 Meter hohe Daihatsu Deca Deca.

Nicht nur Daihatsu als japanischer Spezialist für kleine und noch etwas kleinere Autos hat solche Raumwunder mit möglichst kompakten Aussenmassen im Programm. Auch Honda mit dem N-WGN oder Mitsubishi mit dem EK Space bieten solche Minimobile an. Daihatsu hat sogar einen futuristischen Zwerglastwagen mit dem komplizierten Namen FC Deco Deck im Angebot, der dereinst von einer Brennstoffzelle angetrieben werden soll.

Die fast schon quadratischen Autos sind übrigens nicht nur ein Messegag, sondern sehr präsent im Strassenbild von Tokio. Über eine Million der Kleinstwagen werden jährlich in Japan verkauft. Und das mit gutem Grund: Kauft man einen sogenannten Kei-Car, zahlt man weniger Steuern als für ein normales Auto. Und braucht etwa in Tokio keinen Nachweis, dass man einen (sehr teuren) Parkplatz benutzen darf. Allerdings sind die Autos strikt genormt: 3,4 Meter dürfen sie höchstens lang sein, 1,48 Meter breit und zwei Meter hoch. Dazu kommt eine Hubraumlimitierung auf 600 Kubikzentimeter und 64 PS. Dar­um schaffen es Kei-Cars nur selten nach Europa – und mit anderer Motorisierung.

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