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Javier Gomez zum Dritten

London. In einem packenden Schlusssprint sicherte sich der spanische Triathlet Javier Gomez (Bild) den WM-Titel über die olympische Distanz. Der Schweizer Sven Riederer belegte zum Abschluss in London Platz 13 und in der Gesamtwertung den 8. Rang.

Auf der praktisch identischen Strecke wie bei den Olympischen Spielen lieferten sich der am 25. März 1983 in Basel geborene Gomez und Jonathan Brownlee einen Sekundenkampf. Nach gut 1:48 Stunden hatte der Olympiazweite im Hyde Park hauchdünn die Nase vorne und sicherte sich nach 2008 und 2010 zum dritten Mal den Gesamtsieg in der WM-Serie. Der grosse Pechvogel des Tages war Jonathan Brown­lees Bruder Alistair. Der Olympiasieger und vor dem letzten Rennen Gesamtführende brach wegen einer Achillessehnenverletzung nach der ersten Laufrunde ein und joggte lediglich als 52. ins Ziel. Damit verlor der Engländer eine sicher geglaubte WM-Medaille, die der Spanier Mario Mola erbte.

Nicht nach Wunsch lief es auch Sven Riederer, der sich am Samstag in Abwesenheit den Gesamtsieg beim Swiss Triathlon Circuit gesichert hatte. Der Olympiadritte von 2004 ging nur als 29. auf die Laufstrecke, konnte mit der zehntschnellsten Zeit aber immerhin noch 16 Positionen gutmachen.

Von Platz 3 an die Spitze

Bei den Frauen holte die Britin Non Stanford den Titel. Die walisische U23-Weltmeisterin von 2012 gewann in 2:01:32 Stunden trotz einer 15-Sekunden-Strafe beim Wechsel vom Schwimmen auf die Radstrecke knapp vor der Irin Aileen Reid und der Australierin Emma Moffat. Von ihren Konkurrentinnen um den Gesamtsieg wurde die Deutsche Anne Haug nur 35., die Amerikanerin Gwen Jorgensen beendete das Rennen nicht. Stanford war nur als Dritte des Gesamtklassements ins Finale gestartet. (si/red)

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