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Jeden Tag ein Kontrollanruf

Eva Geiser (70) spricht jeden Morgen mit ihrer Mutter (92) – nicht ganz freiwillig: Die Winterthurerin kon- trolliert, ob ihre Mutter ihre Medikamente nimmt. Diese ist dement und wehrt sich mit aller Kraft dagegen, in ein Heim zu ziehen. Deshalb kümmert sich die Tochter um sie, geht mit ihr die Einkaufsliste durch, chauffiert sie in den Laden und zum Arzt. Geiser selbst geht kaum weg, höchstens wenige Tage, und auch dann verpasst sie ihr Kontrolltelefon selten. Weil ihre Mutter schleichend mehr Hilfe braucht, liess sich Geiser noch in der Pilotphase der Fachstelle für Angehörige beraten. «Sie hat mir das schlechte Gewissen etwas nehmen können», sagt sie. Und habe ihr nützliche Fachbücher und Informationsbroschüren gegeben. Da sie selbst recht gut organisiert sei, habe ihr die Beratung bezüglich Tagesstruktur aber nicht viel gebracht. (meg)

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