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Jetzt ist auch der Gemeinderat gegen den Ausbau des Poloparks

Der Gemeinderat Hettlingen vollzieht eine Kehrtwende: Hat er sich ursprünglich für die grosse Erweiterung des Seuzacher Poloparks ausgesprochen, stellt er sich jetzt gegen das Projekt.

Herber Rückschlag für den no- blen Polopark in Seuzach: Der Gemeinderat Hettlingen spricht sich offiziell gegen die Erweiterung aus, wie er an der Gemeindeversammlung vom Mittwoch bekannt gab. Er werde der Regionalplanung Winterthur und Umgebung (RWU) beantragen, das Geschäft zurückzuweisen. Deren Delegierte entscheiden in wenigen Wochen, wie es mit den Wachstumsplänen des Poloparks weitergehen soll. Der will sein Areal um rund 15 Hektaren auf Hettlinger Gemeindegebiet erweitern; dazu soll diese Fläche im regionalen Richtplan neu als Erholungsgebiet gelten. Aktuell ist es Landwirtschaftsland. Ursprünglich hat sich der Gemeinderat für die Pläne ausgesprochen. Als sich aber herausstellte, dass der Besitzer des zentralen Grundstücks gar nicht mitmachen will, ging die Exekutive über die Bücher. Sie forderte, die Parzelle sei vom Vorhaben auszunehmen. Zu wenig Nutzen Jetzt hat der Gemeinderat seine Haltung erneut revidiert. Dass er sich vom Projekt des grössten Schweizer Poloklubs distanziert, liegt daran, dass er den Nutzen für die Bevölkerung nicht sieht. «Die Polo Park Zürich AG konnte nicht aufzeigen, wie die Gesamtbevölkerung von einer Erweiterung profitiert hätte», sagt Gemeindepräsident Bruno Kräuchi. Markus Gräff, Präsident des Poloparks, ist schwer enttäuscht vom Entscheid. Die Folgen könne er noch nicht abschätzen und er müsse erst noch genauere Abklärungen treffen. Die lokalen Kritiker der Ausbaupläne sind dagegen erleichtert.

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