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Judo-Silber für Chammartin

BUDAPEST. Der Freiburger Ludovic Chammartin überraschte an den Judo-Europameisterschaften in Ungarns Hauptstadt mit dem Gewinn der Silbermedaille in der leichtesten Männer-Kategorie (60 kg). Nach 4:0 Siegen wurde er erst im Final vom Georgier Amiran Papinaschwili nach 2:36 Minuten vorzeitig bezwungen. Papinaschwili führte die Ippon-Entscheidung mit einer Konter-Hüfttechnik herbei.

Chammartin hatte auf dem Weg in den Final einen «Hochkaräter» nach dem anderen bezwungen. In den Halbfinals setzte er sich gegen Yanislav Gerchev (Bul/U23-Europameister von 2011) nach einem Rückstand (Yuko) mit Waza-Ari durch. Davor siegte Chammartin gegen David Pulkrabek (Tsch) und Sofiane Milous (Fr/Europameister 2010) sowie durch Strafvorteil gegen den zweifachen EM-Dritten Jeroen Mooren (Ho).

Für den im Mai 28 Jahre alt werdenden Chammartin ist der zweite EM-Rang der bedeutendste Erfolg. Auf der U23-Stufe hatte Chammartin einst EM-Bronze gewonnen. Im Vorjahr schaffte er die Olympiaqualifikation, in London aber bedeuteten die Sechzehntelfinals Endstation. Chammartin realisierte das erste EM-Edelmetall der Schweizer Männer seit Sergei Aschwanden. Der Olympiadritte von 2008 (90 kg) hatte 2006 EM-Bronze im Limit bis 81 kg geholt. (si)

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